Fragen, die Leadership ins Unbekannte katapultieren
Fragen, die Leadership ins Unbekannte katapultieren
Fragen, die Leadership ins Unbekannte katapultieren
Fragen, die Leadership ins Unbekannte katapultieren

Fragen, die Leadership ins Unbekannte katapultieren

Ein massiv unterschätztes Führungsinstrument sind Fragen. Dass sie manchmal gemieden werden, hat seine Gründe.

Geschrieben von

Dr. Ilse Pogatschnigg
Dr. Ilse Pogatschnigg

Veröffentlicht am

18
.
07
.
2022

Lesedauer

ca.
7
Minuten

Gute Fragen öffnen Räume und zeigen uns neue Möglichkeiten auf, während eine Antwort, eine Aussage, ein Statement einen Raum und einen Prozess schließen und damit einen Schlusspunkt setzen. Lassen wir uns auf Fragen ein – im Team, im Unternehmen, der Praxis – dann bringt das auf jeden Fall mehr hervor: 


Ein Mehr an Einsichten, ein Mehr an Antworten und auch ein Mehr an Co-Kreation, bei der alle Beteiligten sich für die Umsetzung zuständig fühlen. Fragen sind nämlich auch immer Einladungen an andere. Sie setzen bei jenen, die sie hören, einen Prozess in Gang. Und manchmal bringen Fragen auch gar keine Antworten, sondern eine Wahrnehmung, ein Gewahrsein dessen, was möglich ist. 


Wenn wir uns als Gruppe oder Team auf Fragen einlassen, dann werden die Ergebnisse, die wir schaffen, nachhaltiger und umfassen mehr Aspekte. Nehmen wir im Laufe eines Prozesses eine geteilte Klarheit wahr, dann kehrt Ruhe ein. Und wir haben eine gemeinsame Grundlage, auf der wir stabil aufbauen können. Das sind magische Momente in der Arbeit einer Gruppe. In der Folge getroffene Entscheidungen haben eine viel höhere Chance, die Arbeit auf ein nächstes Niveau zu heben.


Wenn Unsicherheit im Wege steht

Sich als Führungsperson in seinem Leadership-Zugang durch Fragen auf dieses scheinbar glatte Parkett der Unsicherheit zu begeben, das erfordert Mut und eine Portion Verletzlichkeit. 

In vielen Umfeldern ist es allerdings immer noch so, dass von der Person an der Spitze der Hierarchie Antworten  erwartet werden – und diese sich diesem Erwartungsdruck beugen, ohne ihm jemals gerecht zu werden. Der oder die Führende soll die Linie vorgeben und Entscheidungen fällen. Das nicht zu tun und stattdessen Fragen zu stellen, widerspricht gängigen Annahmen. 


Nehmen wir jedoch die Komplexität unserer heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt ernst, dann können wir gar nicht anders als uns einzugestehen, dass wir nur sehr beschränkt Antworten geben können. Um neue Wege zu gehen und den Herausforderungen unserer volatilen Umgebung gewachsen zu sein, sind die Wahrnehmungen, das Wissen und die Erfahrung aller Beteiligten vonnöten.


Welche Fragen sind immer möglich?

Einige Fragen, die in vielen Situationen wertvolle Dienste leisten können, sind die folgenden. Vor allem die erste kann wahre Wunder wirken – auch in Situationen, in denen wir die vermeintlich beste Lösung scheinbar schon gefunden haben:


  • Was ist sonst noch möglich? 
  • Wer könnte noch eingeladen werden? 
  • Was möchte das Projekt, das Unternehmen?
  • Wohin bewegen wir uns, wenn wir das machen? Wohin, wenn wir das nicht machen?


Was hier unterstützt, ist Transparenz und Offenheit. Liegen die Karten offen auf dem Tisch, dann wissen alle, was gespielt wird.


Fazit

Durch das Fragenstellen eröffnen sich auf jeden Fall neue Möglichkeiten, aber eben auch Unsicherheiten. Was wäre, wenn wir durch diese Phase immer wieder zu mehr Erfolg, mehr Zufriedenheit und mehr Glück gehen könnten?

warum gerade diese Menschen, Mitarbeiter/Kollegen in dieser Praxis arbeiten. Das ist der Grundstein, auf dem Sie aufbauen können. 

Passend zum Beitrag ergänzt sich das Experteninterview zwischen Dr. Ilse Pogatschnigg & Claudia Davidenko:

https://youtu.be/HO1COb__1Lg

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